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Plötze, Barsch, Zander und Aal - die Ursprünge der Fischerei an Havel und Spree gehen zurück bis in die mittlere Steinzeit. Vor über 500 Jahren erneuerte Kurfürst Joachim I. das Fischereirecht der Spandauer.

Auf dieses Versprechen beruft sich bis heute die Fischersozietät Tiefenwerder-Pichelsdorf, in der sich die Inhaber von Fischereirechten in Spree und Unterhavel organisieren. Von Spandau bis weit nach Berlin hinein erstrecken sich deren Fischgründe.

Insgesamt acht Berufsfischer sind noch auf der Havel unterwegs, zwei davon im Haupterwerb schon seit mehreren Generationen. Vor allem Aal wird gefangen. Die Fischbestände in Havel und Spree sind stark zurück gegangen. Ein Grund hierfür ist groteskerweise die Wasserqualität, insbesondere dem beliebten Havelzander ist das Wasser viel zu klar. Der beliebte Speisefisch mit den stacheligen Rückenflossen laicht lieber im Trüben.

Wer Fisch aus Spandau essen möchte, geht zu Fisch Frank in die Altstadt. Dort kommt der Havelaal auf den Tisch und zur Zeit auch Amerikanische Sumpfkrebse. Um die aktuelle Krebsplage in Berlin kümmert sich nämlich ein Fischer aus Tiefenwerder.

Angelbedarf:

Roloff´s Angelbedarf, Groenerstraße 17, 13585 Berlin-Spandau

Havelfisch direkt vom Fischer:

  • Fisch Frank, Altstadt Spandau
  • Fischer Hidde: Stand mit Fischspezialitäten bei Konzerten auf der Spandauer Zitadelle

Auf einen Blick

Information & Angelkarten

Fischersozietät Tiefenwerder-Pichelsdorf
Weißenburgerstraße 43, 13595 Berlin
Tel.: 
030 3006990
www.fischersozietaet.de

Fischereiamt Berlin
Havelchaussee 149/151, 14055 Berlin
Tel.: 030 3363231
www.berlin.de/senuvk/fischerei/fischereiamt