Die Zitadelle ist wohl der bekannteste Ort in Spandau. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut, um die Residenzstadt Berlin-Cölln zu schützen. Die ältesten Teile der Festungsanlage stammen aus dem Mittelalter. Der Juliusturm - aus dem frühen 13. Jahrhundert - könnte das älteste Gemäuer Berlins sein; der älteste Profanbau ist er auf jeden Fall.

Heute gilt sie als besterhaltene Renaissancefestung Europas - und Spandaus Schatzkammer. Nicht nur weil im Juliusturm, dem ältesten Gebäude Berlins, nach dem deutsch-französischen Krieg (1871/72) der sogenannte Reichskriegsschatz gelagert wurde.

Auf der Zitadelle öffnet sich eine Geschichtslandschaft, die verschiedene Museen und Ausstellungen beherbergt: etwa die faszinierende Skulpturen-Ausstellung "Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler", oder das Stadtgeschichtliche Museum, das Archäologische Fenster und die Galerien Kronprinz und Alte Kaserne.

Wer es gern "live" und "open-air" mag, kennt die Zitadelle von zahlreichen Festivals und Konzerten. Musikfans aus der gesamten Republik pilgern dann nach Spandau.  

Außerhalb der Konzertsaison haben hier über 10.000 Fledermäuse ihr Winterlager. 

Auf einen Blick

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

  • Täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet
    (letzter Einlass 16.30 Uhr)
  • Museen, Galerien, Ausstellungen und Freilichtkino

www.zitadelle-spandau.de

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