Home > Kiek ma! > Sehenswürdigkeiten > Westernstadt Old Texas Town

Der Wilde Westen fängt in Spandau gleich hinter dem U-Bahnhof Paulsternstraße an. Auf über 10.000 Quadratmetern, verborgen hinter einem Palisadenzaun, entstand eine waschechte Westernstadt mit Saloon, Bankhaus, Druckerei, Kirche und Gefängnis. 

Jeder Tag beginnt hier mit dem Hissen der Lone-Star-Flag, einem Geschenk eines  texanischen Bürgermeisters. Die Bewohner von Old Texas Town in Spandau schlüpfen in ihrer Freizeit nicht nur in Cowboyhut und Boots, sondern auch in eine andere Rolle. Die Sitten und Gebräuche des Wilden Westens werden hier in der Spandauer Siemensstadt lebendig. Jedem Bewohner wurde in der örtlichen Kirche feierlich ein neuer Name verliehen.

Kein geringerer als Buffalo Bill hat Ende des 19. Jahrhunderts die Begeisterung für den Wilden Westen nach Europa gebracht. Mit seiner Wild West Show tourte er auch durch Deutschland und setzte eine wahre Gründerwelle von Cowboy- und Indianerclubs in Gang.

Ein Whiskey im Saloon, ein Tequila in der Mexikanischen Cantina: jeden ersten Samstag im Monat hat die Westernstadt geöffnet, für Feiern kann man sie auch mieten, samt Cowboys und -girls. In der Kirche wurden auch schon Hochzeiten abgehalten. Übrigens: die Gitterstäbe im Jail sind eine Spende der JVA Tegel.

Auf einen Blick

Paulsternstraße 18, 13629 Berlin

  • jeden 1. Samstag im Monat geöffnet, von 18.30 bis 2.00 Uhr
  • Besichtigung der Häuser von 18.30 bis 19.30 Uhr
  • ein Grillstand ist von April bis Oktober geöffnet

www.old-texas-town.de

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