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Zwischen Altstadt und Zitadelle befindet sich die Schleuse Spandau. Wenn hier Wasserfahrzeuge zwischen Ober- und Unterhavel wechseln, ist das ein interessantes Spektakel für die ganze Familie

Vor allem im Sommer herrscht Hochbetrieb. Jeden Tag passieren dann etwa 170 Wasserfahrzeuge die Spandauer Schleuse. Sportboote, Frachter oder Fahrgastschiffe - sie alle nutzen die gut zwölf Meter breite und 150 Meter lange Schleuse, um die zwei Meter hohe Staustufe zu überwinden. 

Knapp 30 Minuten dauert ein Schleusenvorgang. Wer ein bisschen Zeit mitbringt, kann sich mit einem Eis auf der Juliusturmbrücke positionieren und die Ein- und Ausfahrt eines von 30 großen Frachtschiffen am Tag beobachten. Keine andere Schleuse in Berlin wird von so vielen Frachtschiffen genutzt. Denn die Spandauer Schleuse liegt auf dem Hauptverkehrsweg zwischen dem Berliner Zentrum und Stettin.

Nicht nur schwerbeladene Schiffe oder Motorboote passieren die Spandauer Schleuse. Kleine Segler und Ruderboote können parallel zur Schleusenkammer eine Bootsschleppe nutzen, um die Staustufe auf Schienen zu überwinden.

Sportbootführer müssen manchmal ein paar Stunden warten, bis sie die Schleuse befahren dürfen - die Berufsschifffahrt hat Vorrang. Die Wartezeit kann man für einen Besuch von Zitadelle und Spandauer Altstadt nutzen. 

Auf einen Blick

Schleuse Spandau, 13599 Berlin

  • Geöffnet von 6 bis 22 Uhr
  • Für Berufs- und Sportschifffahrt
  • Länge: 115 m, Breite: 12,50 m
  • Fallhöhe: ca. 1,80 bis 2,40 m

Link: Schleuse Spandau 

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