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Von August 1961 bis 1989 trennten Mauer und Grenzanlagen die Spandauer und ihre Nachbarn im Havelland, Falkensee und Potsdam. Aber die Grenze verlief auch innerhalb Spandaus: 1945, kurz nach Kriegsende, war der westliche Teil von Staaken im Rahmen eines Gebietstausches den Sowjets zugesprochen worden. Zwei Grenzübergänge stellten die einzige Verbindung zwischen den beiden Spandauer Teilen dar: der Grenzübergang Heerstraße und der Bahnübergang Staaken

Grenzübergang Heerstraße

Für den Transitverkehr wurde im Ortsteil Staaken der Grenzübergang Heerstraße genutzt. Am Abend des Mauerfalls am 9. November 1989 wurde neben den innerstädtischen Berliner Grenzübergängen gegen 0.35 Uhr auch der Grenzübergang Heerstraße geöffnet. 

Bahnübergang Staaken

Im Zuge der Kontrollen von Güterzügen zwischen West-Berlin und dem Bundesgebiet bzw. der DDR entstand in Staaken einer der wohl sichersten Bahnübergänge der Welt. Anstelle von Schranken sicherten hier massive Rolltore den Transitkorridor. Diese verliehen dem Übergang auch den Spitznamen „Elefantentor“. 

Auf einen Blick

Grenzübergang Heerstraße

  • Ehemalige Grenze für den Transitverkehr
  • Heerstraße - auf Höhe Abzweig zum Fort Hahneberg

Bahnübergang Staaken

  • Ehemaliger Transitkorridor für Züge 
  • Finkenkruger Weg 2-4, 13591 Berlin