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Der Juliusturm ist das älteste Bauwerk Berlins und eines der Wahrzeichen Spandaus.

Erbaut zu Zeiten der Brandenburger Markgrafen im 13. Jahrhunderts wurde der Juliusturm etwa dreihundert Jahre später in die Festung der Zitadelle integriert. Die sichere Lage des Turmes machten ihn zum Tresor für diverse Schätze. Besonders bekannt wurde er durch die Verwahrung des Reichskriegsschatzes nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71. Umgangssprachlich hat sich daraus die Bezeichnung „Juliusturm“ für einen Überschuss in der Staatskasse entwickelt. 

Hat man den Aufstieg auf den 30 Meter hohen Turm nach 153 Treppenstufen geschafft, eröffnet sich dem Besucher ein herrlicher Blick auf Zitadelle und Havel, bei guter Sicht bis über den Berliner Fernsehturm hinaus. 

Das direkt anschließende Palas stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente den Kurfürsten als Repräsentationshaus. Der sich im Inneren befindende Gotische Saal kann heute auch als Location angemietet werden. Im oberen Stockwerk des Palas sitzt das Stadtgeschichtliche Museum Spandau

Auf einen Blick

Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

  • Turmbesteigungen sind während der Öffnungszeiten der Zitadelle (täglich 10 bis 17 Uhr) im Rahmen des Eintritts möglich.

Link: Juliusturm & Palas

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