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Eines der größten Waldgebiete Berlins liegt im Spandauer Norden. Der Spandauer Forst erstreckt sich über 1.347 Hektar und beherbergt mit den Mooren Teufelsbruch und Großer und Kleiner Rohrpfuhl zwei Naturschutzgebiete

Der Forst ist für seine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bekannt. Zahlreiche verzweigte Wege führen durch den Mischwald. Dazwischen tauchen immer wieder Lichtungen und Wiesen auf, auf denen man gerade bei sommerlichen Temperaturen den ein oder anderen Wanderer bei einem Nickerchen beobachten kann.

Auch für Ornithologen ist der Forst als ausgewiesenes  EU-Vogelschutzgebiet ein besonderes Erlebnis. In der Nähe der Spandauer Revierförsterei hat man die Gelegenheit von einem Aussichtsturm Wildschweine sowie Dam-, Reh-, Rot- und Muffelwild im Gehege zu beobachten. Rund um den Kuhlakenteich laden Holzbänke zur Rast und zum Genießen der Stille und Natur ein.

Der Berliner Mauerweg läuft an der nördlichen Grenze zu Brandenburg ein Stück durch den Forst. Auch die ehemalige West-Berliner Exklave Eiskeller liegt im nördlichen Teil des Spandauer Forsts. Weiter südlich wirkt das Evangelische Johannisstift mit seinen Backsteinhäusern wie eine kleine Stadt im Wald.

Wer sich im Sommer nach einer Fahrradtour oder Wanderung durch den Forst erfrischen möchte, kann dies bei einem Sprung in die Havel an der Badestelle Bürgerablage, oder bei einem Bierchen im Jagdhaus Spandau tun.

Auf einen Blick

Niederneuendorfer Allee, 13587 Berlin

  • grenzt an den Havel-Radweg und Fernradweg Berlin-Kopenhagen
  • liegt auf dem Berliner Mauerweg

Um die Ecke

Eiskeller Radweg

Eiskeller

West-Berliner Exklave, heute perfekter Ort für eine Erfrischungspause

Evangelisches Johannesstift Park

Evangelisches Johannesstift

idyllisch im Wald gelegene kirchliche Einrichtung 

Eiskeller Garten

Exklaven

ehemalige West-Berliner Gebiete auf DDR-Boden