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Im Süden Spandaus - auf dem ehemaligen Flugplatz Berlin-Gatow - liegt das Militärhistorische Museum (MHM). Es widmet sich der militärischen Luftfahrt in Deutschland seit 1884. Die Landebahnen sind auch bei Inlinern und Radfahrern ein beliebtes Ausflugsziel.

In den großräumigen Hangars und der Openair-Ausstellung erzählen Luftfahrzeuge aus mehr als einem Jahrhundert ihre Geschichten: Von nachgebauten Fesselballons, die im 1. Weltkrieg zur Feindaufklärung eingesetzt wurden, über die legendäre Messerschmidt Me 163 bis hin zu Hubschraubern, Raketensystemen und Kampfflugzeugen. Die Kontrahenten aus dem Kalten Krieg - der amerikanische Starfighter F-104 und die sowjetische MiG-29 - stehen friedlich auf der Rollbahn und rosten vor sich hin. Wettrüsten - nie wieder.

Auf dem Flugplatz Berlin-Gatow war fast 50 Jahre lang die britische Royal Air Force stationiert. Während der Blockade 1948/49 landeten hier die Rosinenbomber, um West-Berlin mit Lebensmittel zu versorgen. Auch die Maschine der Queen flog Berlin-Gatow an, wenn sie Berlin besuchte.

Wer das riesige Freigelände des MHM nutzen möchte, ist mit seinem Fahrrad oder Inlineskatern willkommen. Ein Traum zum Radeln und Cruisen.

Das MHM in Berlin-Gatow ist eine Außenstelle des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden. 

Auf einen Blick

Am Flugplatz Gatow 33, 14089 Berlin        

  • Kostenlose Besucherführungen sonntags 14 Uhr
  • Flugplatzfest im September
  • Inlineskaten und Radfahren auf dem Außengelände
  • Unweit vom Berliner Mauerweg

www.mhm-gatow.de

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